


Zucken im Augenlid, nächtliche Wadenkrämpfe, dauerhafte Erschöpfung – viele kennen diese körperlichen Stresssymptome. Wenn wir unter Druck stehen, schüttet unser Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol aus. Kurzfristig macht uns das leistungsfähiger, auf Dauer bringt es jedoch das empfindliche hormonelle Gleichgewicht aus der Balance. Wie also kann sich Cortisol senken lassen? Eine Schlüsselrolle könnte hierbei Magnesium spielen. Welt der Gesundheit erklärt warum, was Magnesium bei Stress tatsächlich leisten kann und welche Magnesium-Präparate ihr Geld wirklich wert sind.

Im Zentrum dieser Reaktion steht das Stresshormon Cortisol. Es wird in den Nebennieren gebildet und immer dann vermehrt ausgeschüttet, wenn wir uns gefordert fühlen. Cortisol sorgt dafür, dass der Körper kurzfristig leistungsbereiter ist: Der Blutzuckerspiegel steigt, Energiereserven werden mobilisiert, Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit nehmen zu. Herzschlag und Atmung beschleunigen sich. Wir sind bereit zu handeln.
Kurzfristig ist das sinnvoll. Evolutionsbiologisch betrachtet brauchten wir diese Reaktion vor allem in akuten Gefahrensituationen, in denen Kampf oder Flucht über Leben und Tod entscheiden konnten. Aber auch heute noch aktiviert das Gehirn die sogenannte HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse), wenn wir unter Stress stehen, und löst damit die vermehrte Ausschüttung von Cortisol aus. Wird dieser Zustand zum Dauerzustand, hat das weitreichende Konsequenzen für den Körper, besonders für unseren Mineralstoffhaushalt.

Problematisch wird es, wenn der Alarmzustand des Körpers nicht mehr endet. Bleibt der Cortisolspiegel über längere Zeit erhöht, steht das Nervensystem dauerhaft unter Spannung. Die feine Balance zwischen Anspannung und Entspannung gerät aus dem Gleichgewicht. Viele Menschen berichten dann von Anspannung, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder neurologischen Symptomen. Dass es hier viele Überschneidungen mit den Symptomen eines Magnesiummangels gibt, ist kein Zufall!
Unsere Nervenzellen kommunizieren über elektrische und chemische Signale. Für eine präzise Signalweiterleitung braucht es stabile Bedingungen – insbesondere ein ausgewogenes Verhältnis bestimmter Mineralstoffe. Gerät dieses System aus der Balance, können Nerven empfindlicher reagieren. Die Folge können Missempfindungen wie Kribbeln oder ein Brennen auf der Haut sein. Auch Muskelzucken, Verspannungen oder eine erhöhte Reizbarkeit sind typische Begleiterscheinungen eines überlasteten Nervensystems.

Es ist ein biochemischer Teufelskreis: Wenn wir unter chronischem Stress stehen und der Körper verstärkt Cortisol ausschüttet, wirkt dieses auf die Nierenfunktion ein und führt dazu, dass Magnesium verstärkt über den Urin ausgeschieden wird. Ist der Cortisolspiegel zu hoch, verliert der Körper also wertvolles Magnesium.
Das Problem dabei ist, dass Magnesium eine Schlüsselrolle bei der normalen Funktion des Nervensystems spielt. Als eine Art natürlicher „Gegenspieler“ zur Stressreaktion unterstützt es die normale Funktion des Nervensystems und trägt dazu bei, die Erregbarkeit von Nervenzellen zu regulieren. Fachleute beschreiben Magnesium daher oft als eine Art „Schutzschild“ für Nerven und Körper.
Durch stressbedingten Magnesiumverlust wird diese Schutzfunktion verringert. Folge kann eine erhöhte Stressempfindlichkeit sein: Das Nervensystem kann übererregbar werden und schon kleinste Belastungen können zu einer noch stärkeren Cortisolausschüttung führen.
Damit schließt sich der Teufelskreis: Stress verbraucht vermehrt Magnesium und der daraus resultierende Magnesiummangel kann uns noch anfälliger für Stress machen.2

Wer Stress reduzieren und den Teufelskreis durchbrechen will, braucht eine bewusste Strategie zum Cortisol abbauen. Eine ausreichende Magnesiumversorgung könnte hierbei eine Schlüsselrolle einnehmen. Wenn die Magnesiumdepots gefüllt sind, kann der Mineralstoff seinen regulierenden Effekt auf die HPA-Achse besser entfalten. Eine ausreichende Magnesiumversorgung trägt dazu bei, die übermäßige Ausschüttung von Cortisol zu hemmen und die Stressantwort des Körpers zu dämpfen.
Außerdem trägt Magnesium zur normalen psychischen Funktion bei. Konzentration, psychische Reizverarbeitung und innere Ausgeglichenheit werden daher auch von einer ausreichenden Magnesiumversorgung beeinflusst.
So kann ein stabiler Magnesiumspiegel den Körper dabei unterstützen, nach Belastungsphasen schneller wieder in den Zustand der Entspannung und Regeneration zurückzukehren.
Aber: Der Körper kann das essenzielle Mineral nicht selbst herstellen! Daher sollte man auf eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr achten. Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte oder Bananen können wertvolle Magnesium-Lieferanten sein. Im Alltag gelingt es jedoch nicht immer, den Bedarf über die Nahrung zu decken – gerade in stressigen Lebensphasen. Für viele Menschen kann Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel daher sinnvoll sein.
Viele Experten empfehlen hochwertige Magnesiumpräparate als sinnvolle Unterstützung. Doch wie soll man das passende finden? Schließlich ist der Markt groß und unübersichtlich. Zahlreiche unseriöse Anbieter stehen wenigen Herstellern mit pharmazeutischer Erfahrung gegenüber. Und nicht jedes Magnesium spricht jeden Prozess im Körper auf dieselbe Weise an.
Wir haben zusammen mit Gesundheitsexperten die fünf wichtigsten Qualitätsmerkmale identifiziert und im Anschluss daran die bekanntesten Produkte auf dem Markt auf diese Merkmale hin geprüft.
Unser Testsieger ist der hochdosierte Premium Magnesium-Komplex mit Magnesiumbisglycinat vom Nervenspezialisten Restaxil.

Der Nr. 1* Nervenspezialist Restaxil aus der Apotheke entwickelt seit vielen Jahren spezialisierte Gesundheitsprodukte zur Unterstützung des Nervensystems. Mit dieser Expertise in der Nervengesundheit hat Restaxil einen hochwertigen, speziell aufeinander abgestimmten Magnesium-Komplex entwickelt.
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Restaxil Magnesium erhielt in unserem Produktvergleich in der Kategorie „Gesunder Magnesiumgehalt je Tagesdosis“ die maximale Punktzahl, da dieser optimal auf den durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen abgestimmt ist. Auch in den wichtigen Kategorien „ideale Kombination“ und „Qualität und hohe Bioverfügbarkeit“ vergaben wir den Bestwert. Denn das Präparat enthält drei hochwertige Magnesiumformen, allen voran das wichtige Magnesiumbisglycinat. Der Magnesium-Komplex wurde von Experten entwickelt und wird in Deutschland für die Apotheke hergestellt, was dieses Präparat besonders vertrauenswürdig macht. Der einzige Nachteil des Restaxil Magnesiums ist, dass das Supplement aufgrund seiner Beliebtheit
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Das Kraftreserve Magnesium liefert eine ausreichende Tagesdosierung und wird in Deutschland hergestellt. Zusätzlich überzeugt es durch ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die sinnvoll zusammengestellte Kombination verschiedener Magnesiumformen. Im Vergleich zu Restaxil verfügt Naturtreu über weniger Expertise – insgesamt jedoch ein verdienter 2. Platz.
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Der Sunday Natural Magnesium-Komplex besteht aus zahlreichen Magnesiumverbindungen. Doch in einer ausgewogenen Kombination ist mehr nicht mehr. Eine ideale Abstimmung der verschiedenen Magnesiumformen lässt sich in diesem Komplex nicht erkennen. Zudem wird er nicht in Deutschland hergestellt. Zwar kann das Produkt beim Preis punkten, jedoch ist der Magnesiumgehalt pro Tagesdosis dementsprechend relativ niedrig.
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Auf dem fünften und damit letzten Platz unseres Vergleichstets landet Neuro-Mag von Life Extension. Dieses Produkt besteht lediglich aus Magnesium L-Threonat.
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Neuro-Mag setzt ausschließlich auf Magnesium-L-Threonat und verzichtet auf weitere ergänzende Magnesiumformen, wodurch keine ausgewogene Kombination entsteht. Zudem liefert Neuro-Mag lediglich 144mg Magnesium pro Tagesdosis − eine auffallend niedrige und ungewöhnlich „krumme“ Dosierung, die deutlich unter gängigen Expertenempfehlungen liegt. Um diese ohnehin geringe Menge zu erreichen, müssen täglich drei Kapseln verzehrt werden. Die niedrige Dosierung in Verbindung mit der vergleichsweise hohen Kapselanzahl wirkt wenig durchdacht und weckt bei uns kein großes Vertrauen in das Produkt. Hinzu kommt, dass Neuro-Mag nicht in Deutschland hergestellt wird und im direkten Vergleich die höchsten Kosten pro Tag verursacht.
Jetzt online kaufen *OTC Arzneimittel bei Nervenschmerzen zur oralen Einnahme, Absatz nach Packungen, Insight Health MAT 01/2026 • 1Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – Magnesium: www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium (aufgerufen am 24.02.2026) • 2Sartori SB et al. Magnesium deficiency and increased stress responses. Neuropharmacology. 2012;62(1):304-312.
Nahrungsergänzungsmittel. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Auf den Verzehr weiterer Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium ist zu verzichten. • Abbildungen Betroffenen nachempfunden.